Liederkranz Schwetzingen e.V.

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Lauftreff: Wir treffen uns jeden Montag, 17:30 Uhr, im Stadion des SV 98 an der Ketscher Landstraße

21.Nov., 19:30 Uhr Singstunde im Hebelgymnasium

28.Nov., 19:30 Uhr Singstunde im Hebelgymnasium

05.Dez., 19:30 Uhr Singstunde im Hebelgymnasium

07.Dez., 15:00 Uhr

Singen im Richard-Böttger-Altenheim in Mannheim

08.Dez., ab 9:45 Uhr Weihnachtsliedermatinee in den Altenheimen Plankstadt und Schwetzingen

18.00 Uhr Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt

12.Dez., 19:00 Uhr

Männerweihnacht im Weldebräu

19.Dez.  Keine Singstunde

31.Dez., 14:00 Uhr   Wir treffen uns uns zum Silvesterlauf an der Grillhütte Schwetzingen

V O R S C H A U   2 0 2 0

09.Jan., 19:30

Erste Singstunde im neuen Jahr

18.Jan., 18:00

Herrenbierprobe in der Nordstadthalle

17. Mai ==> Konzert im Lutherhaus

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Pulsierendes Leben und verträumte Gebirgsdörfer

25.05.10 - Was im Vorfeld als "Zitterpartie" begann, entwickelte sich letztlich zu einem grandiosen Ausflug in eine wunderbare Region, in die man nicht alle Tage kommt.

Richtig Glück hatten die Sänger des Liederkranz bei ihrem kürzlichem Jubiläumsjahr-Ausflug nach Lissabon, denn beinahe hätte ihnen das Flugverbot wegen der Vulkanasche einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. Als es dann in letzter Minute doch klappte sah man bei Reiseleiter Dieter Bergmann und seiner 33 - köpfigen Ausflugsgruppe fünf Tage lang nur noch glückliche Gesichter und es wurde ein grandioser Aufenthalt, der allen in bester Erinnerung bleiben wird. Gleich nach der Landung in Lissabon begann schon das Programm mit einer Stadtrundfahrt und dem Besuch des herrlichen Hieronimus-Klosters, der Altstadt "Alfama", sowie dem riesigen Entdeckerdenkmal und des Belem-Turmes, die direkt am Tejo-Fluss liegen. Von der Burgfestung aus bot sich ein wunderbarer Panoramablick über das Stadtzentrum von Lissabon, wo es eine große Anzahl schmucker Plätze mit historischen Brunnen und Statuen gibt. Den Abend nutzen viele um in der Stadt ein Fischrestaurant aufzusuchen und sich kulinarisch an Meeresfrüchten zu laben.

Der zweite Tag war ein kleiner Kontrast zum Beginn, denn es ging in den nahen Sintra-Naturpark, wo man ganz nahe an der Hauptstadt noch verträumte und malerische Gebirgsdörfer erkunden kann. Ein Höhepunkt war in Sintra der Besuch des Nationalpalastes, in dem jeder der zahlreichen Räume ein wahres Kunst-Kleinod ist. Im "Elster"- und "Schwanensaal" gab es wundervolles Porzellan und alte Möbel im "Indo"-Stil zu bewundern, die durch einzigartige Holzintarsien und Einlegearbeiten in Perlmutt oder Elfenbein bestechen. Von einmaliger Schönheit sind die Jagdszenen in uralten blau-weißen Kacheln, die im großen königlichen Versammlungssaal vorzufinden sind. Nach diesem Kunstgenuss ging es weiter an die Küste, wo neben Cabo da Roca, dem westlichsten Punkt des europäischen Festlandes auch der Fischer- und Badeort Cascais und Estoril besucht wurden. Am Abend stand für die Sänger ein eindrucksvoller "Fado"-Abend auf dem Programm, denn die einzigartig geprägte Musik Portugals darf bei einem Ausflug dorthin nicht fehlen. Man hatte das Glück im "Museu do Fado" am Abend einige Sänger/-innen und Gitarristen vorzufinden, die erstklassig waren und die traurig-melancholisch anmutende Musik vortrefflich darboten.

Auch der folgende Tag bot etliches, denn es ging nach Evora und Estremoz. Besichtigt wurden neben dem DianaTempel die San Francisco-Kirche mit ihrer "Capella dos Ossos", der Knochenkapelle. In Alentejo wurde im Weingut "Seis Reis" eine Pause eingelegt und einige landestypische Weine nebst Wurst- und Käsespezialitäten getestet. Von überwältigender Schönheit auch die Ziele und Sehenswürdigkeiten des folgenden Tages. In Obidos galt es die imposante Festungsanlage mit komplett erhaltener mittelalterlicher Stadtmauer zu erkunden und in Alcobaca konnte die im Original erhaltene mächtige Klosteranlage mit ihren einmaligen Kreuzgängen aus dem 12. Jahrhundert bewundert werden. Nach einem kurzen Halt im malerischen Bade- und Fischerort Nazare ging es weiter nach Batalha. Hier wurde Heinrich der Seefahrer neben weiteren Königen in der "Gründerkapelle" eines der bedeutendsten Klöster Portugals bestattet. Die Klosteranlage ist von gigantischer Größe und die architektonische Schönheit der in perfektem gotischem Baustil erstrahlenden Grabeshalle ist fast nicht zu übertreffen. In den Kreuzgängen sind wie in vielen weiteren Gotteshäusern sind sehr oft fließende Übergänge zu dem herrlich anzuschauenden manuelischen Baustil Portugals zu sehen.

In fast allen Kirchen stimmten die Liederkränzler unter der gekonnten Leitung von Chorleiter Fritz Kappenstein einige geistliche Lieder an und auch der stimmungsvolle Abschlussabend in einem Altstadtrestaurant in Lissabon war sehr von Musik- und Gesangsbeiträgen geprägt. Vereinspräsident Gerhard Rieger bedankte sich bei allen Aktivposten und insbesondere bei Reiseleiter Dieter Bergmann, der eine organisatorische Meisterleistung zu vollbringen hatte.       rie

 

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