Liederkranz Schwetzingen e.V.

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Lauftreff: Wir treffen uns jeden Montag, 17:30 Uhr, im Stadion des SV 98 an der Ketscher Landstraße

14.Nov., 19:30 Uhr Singstunde im Hebelgymnasium

21.Nov., 19:30 Uhr Singstunde im Hebelgymnasium

28.Nov., 19:30 Uhr Singstunde im Hebelgymnasium

05.Dez., 19:30 Uhr Singstunde im Hebelgymnasium

07.Dez., 15:00 Uhr

Singen im Richard-Böttger-Altenheim in Mannheim

08.Dez., ab 9:45 Uhr Weihnachtsliedermatinee in den Altenheimen Plankstadt und Schwetzingen

18.00 Uhr Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt

12.Dez., 19:00 Uhr

Männerweihnacht im Weldebräu

19.Dez.  Keine Singstunde

31.Dez., 14:00 Uhr   Wir treffen uns uns zum Silvesterlauf an der Grillhütte Schwetzingen

V O R S C H A U   2 0 2 0

09.Jan., 19:30

Erste Singstunde im neuen Jahr

18.Jan., 18:00

Herrenbierprobe in der Nordstadthalle

17. Mai ==> Konzert im Lutherhaus

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Eine "echte" Herrenbierprobe

17.01.09 - Wenn ein Schwabe das Badner Lied singt, wenn ein Blasmusikorchester "Highway to hell" spielt, wenn Männer einem muskulösen Typen auf der Bühne zujubeln, wenn sie in Anzügen auf den Tischen tanzen und wenn über 800 Herren in fünf Stunden 30 Hektoliter Bier "vernichten" - dann kann die Rede nur von der Herrenbierprobe sein. Die Traditionsveranstaltung des Männergesangvereins Liederkranz 1860 hatte alles, was eine Herrenbierprobe ausmacht:

Ein tolles Bühnenprogramm, eine hervorragende musikalische Begleitung (durch den Musikverein Ketsch) und ein neues Bier, so dass die 149. Auflage am Samstag in der Nordstadthalle seit längerem mal wieder ihren Namen verdient hatte. Die Herren probierten diesmal das WeldeNo1 Premium Pils, das mit ausgesuchter Gerste aus Edingen-Neckarhausen fein vermälzt wurde und das die Welde-Brauerei in einer auf 20 000 Kästen limitierten Edition auf den Markt bringt. "Wir Bierbrauer sagen ja gerne, dass das Malz die Seele des Bieres ist. Und außerdem ist es ein klares Bekenntnis zur Region", erklärte uns der 2. Braumeister von Welde, Thomas Ullrich, am Rande der Veranstaltung. Das würzige Bier scheint geschmeckt zu haben, laut Liederkranz-Präsident Gerhard Rieger wurden mit 59 Fässern etwas mehr als sonst ausgeschenkt.

Neben reichlich Bier gab es natürlich auch wieder ein Bühnenprogramm, das diesmal kaum Anlass zur Kritik gab. Eine - im wahrsten Sinne des Wortes - starke Vorstellung bot Rodolfo Reyes. Schon der Einmarsch war grandios: Der gebürtige Spanier lief im Kopfstand auf nur einem Arm auf die Bühne, mit der anderen Hand prellte er lässig einen Ball. Unglaubliche Körperbeherrschung zeigte er bei seiner Kopfstand-Artistik, als er auf einem Podest im Kopfstand an beiden Armen und Füßen sternförmige Ringe jonglierte. Ihm in nichts nach stand ihm später seine Assistentin Terisa, die wie von Geisterhand bewegt mehrere Hula-Hoop-Reifen von den Kniekehlen bis zum Bauch wandern und am Ende gar über 20 Ringe auf einmal um ihre Hüften kreisen ließ.

      

Klar, dass beim Liederkranz auch der Gesang nicht zu kurz kam. Gänsehaut-Feeling kam auf, als der ganze Saal das Badner Lied mitsang. Keine Unterstützung brauchte indes Astrid Tischmeyer. Songs von Madonna, Cher und Abba kamen ganz nah an das Original heran. Witzig auch ihre kleinen Verkleidungen, wenn sie etwa vor dem Song sich eine schwarze Perücke (Cher) aufsetzte oder sich kurzerhand einen Leberfleck (Madonna) aufmalte.

Doch was wäre die Herrenbierprobe ohne den Ketscher Musikverein? "Wir sind froh, dass wir ihn haben", lobte Gerhard Rieger die Blasmusikkapelle um ihren Dirigenten Arthur Relle junior. Denn sollte das Showprogramm mal floppen - der Musikverein ist der musikalische Fels in der Brandung und könnte die Herrengesellschaft notfalls auch den ganzen Abend alleine unterhalten. Bemerkenswert, wie die spielenden Musiker und Sänger (Andreas Gebhardt, Franz Hauns, Klaus und Moni Zorn) die richtige Balance zwischen Schlagern ("Mendocino", "Fiesta Mexicana") und Rock-Klassikern wie Joe Cockers "You can leave your hat on" fand. Alleine der AC/DC-Kracher "Highway to hell" als Blasmusik-Version war das Kommen wert. Dafür, dass die Erotik nicht zu kurz kam, sorgten (zum Abschluss) drei Brasilianerinnen mit ihrer Samba-Show (große Kostüme, wenig Tanz) und (zu Beginn) die Welde-Girls, bei denen die Optik die tänzerische Darbietung ebenfalls in den Hintergrund stellte.

 

Alles in einem eine 149. Herrenbierprobe, die die Erwartungen erfüllte.

(Quelle: Schwetzinger Zeitung)

 

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